Eine Mutter mit Alzheimer. Eine Tochter mit einer Frage.
Am 21. September ist Welt-Alzheimer-Tag. Für Menschen, bei denen Alzheimer bereits in der Familie aufgetreten ist, rückt dabei häufig eine ganz persönliche Frage in den Mittelpunkt: Wie hoch ist mein eigenes Risiko?
Theresa ist 52 Jahre alt. Ihre Mutter ist mit 68 Jahren an Alzheimer erkrankt. Seitdem beschäftigt sie immer wieder die Frage: „Wird es mir irgendwann genauso gehen?“
Welche Rolle spielen die Gene bei Alzheimer?
Alzheimer ist eine komplexe Erkrankung. Alter, Lebensstil, Umwelt und weitere Faktoren können das Erkrankungsrisiko beeinflussen – ebenso wie die genetische Ausstattung.
Dabei gibt es bei den häufigen Formen der Alzheimer-Erkrankung nicht ein einzelnes Gen, das eindeutig darüber entscheidet, ob jemand erkrankt. Bestimmte genetische Varianten können jedoch mit einem erhöhten oder verminderten Risiko verbunden sein.
Für Theresa geht es deshalb nicht darum, eine sichere Vorhersage über ihre Zukunft zu erhalten. Sie möchte vielmehr ihre persönlichen Voraussetzungen besser verstehen.
Das eigene genetische Risiko besser verstehen
Der HealthRiskCheck untersucht ausgewählte genetische Risikofaktoren für verschiedene häufige Erkrankungen – darunter auch Alzheimer.
Die Ergebnisse können dazu beitragen, das persönliche Risikoprofil aus genetischer Sicht besser einzuordnen. Dabei steht nicht die Angst vor einer möglichen Erkrankung im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was kann ich heute über meine individuellen Voraussetzungen erfahren?
Denn genetische Informationen können keine Zukunft vorhersagen. Sie können aber einen zusätzlichen Baustein liefern, um sich bewusster mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen.
Mehr wissen. Bewusster handeln.
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